Eine Frau lehnt sich an eine Wand
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Wirtschaftliche Gleichstellung, Frauen und Arbeitswelt

Die wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern hat viele Dimensionen, von denen vor allem die Erwerbsarbeit eine wichtige Rolle spielt. Wir wollen es Frauen wie Männern erleichtern und lohnender machen, substanziell erwerbstätig zu sein und Care-Arbeit partnerschaftlich aufzuteilen, eine geschlechtergerechte Berufsorientierung fördern, den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen und Lohngerechtigkeit sichern.

Grafik mit schematischer Deutschladkarte im Hintergrund, stilisierte Frau in Rot und stilisierter Mann in blau mit Diagrammen

Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über regionale Unterschiede bei der Gleichstellung in Deutschland. Klicken Sie sich durch über 40 Indikatoren in unterschiedlichen Themenfeldern.

  • Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hat vielschichtige Ursachen. Sie kann nur im Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen verringert werden. Ein wichtiger Baustein ist das Gesetz zur Förderung der Transparenz in Entgeltstrukturen.

  • Das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen ist zum 6. Juli 2017 in Kraft getreten. Es soll Frauen dabei unterstützen, ihren Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit künftig besser durchzusetzen.

  • Das Grundgesetz verpflichtet Gesetzgeber und Exekutive, die ökonomische Gleichstellung von Frauen und Männern aktiv zu fördern. Dazu zählt, dass Frauen und Männer gleichermaßen erwerbstätig sind und familiäre Aufgaben partnerschaftlich teilen.

  • Wiedereinstiegsrechner

    Prüfen Sie, wie sich Entscheidungen rund um Ihre Erwerbstätigkeit auf Einkommen und Rente auswirken.

Aktuell

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Trotz gesetzlicher Vorgaben stagniert die Gleichstellung in Führungspositionen. Auf dem Forum des Vereins Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR) forderte Bundesgleichstellungsministerin Karin Prien mehr Tempo auf dem Weg zur Parität.

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Beim 13. dbb bundesfrauenkongress stand die politische Teilhabe von Frauen im Mittelpunkt. In ihrem Grußwort betonte Bundesfrauenministerin Karin Prien die Notwendigkeit paritätischer Repräsentation auf allen gesellschaftlichen Ebenen.